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02.08.17 | Kategorie: Allgemeines

From Chicago to Berlin – Transplantationsexperten präsentieren ihre persönlichen Highlights vom American Transplant Congress 2017

Mit mehr als 3.500 Teilnehmern ist der American Transplant Congress (ATC) einer der weltweit wichtigsten Veranstaltungen der Transplantationsmedizin. Führende Transplantationsmediziner präsentieren dort neueste Forschungsergebnisse und Trends. Wie schon im vergangenen Jahr haben Transplantationsexperten aus Deutschland und Frankreich den diesjährigen ATC in Chicago besucht und berichteten auf dem von Chiesi veranstalteten ATx-SUMMIT in Berlin über ihre persönlichen Highlights. Nieren- und Lebertransplantation einschließlich HLA-Antikörper, antikörpervermittelte Abstoßung, Immunsuppression und Maschinenperfusion waren Schwerpunkte, die auf diesem wissenschaftlichen Symposium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klemens Budde, Berlin, intensiv diskutiert wurden.



Transplantation bei älteren Patienten

In den USA habe das neue Nieren-Allokationssystem laut Prof. Dr. Klemens Budde zu einer höheren Mortalität und einer höheren Rate verworfener Nieren geführt.1 In Deutschland dagegen würden selbst Nieren mit sehr hohem Kidney Donor Profile Index (KDPI) erfolgreich transplantiert.2 Empfänger solcher Organe seien hier vor allem ältere Patienten, bei denen sich bei Organen mit hohem KDPI keine signifikanten Unterschiede bezüglich des Transplantatüberlebens zeigten. In den letzten Jahrzehnten hätte sich die Definition des „älteren“ Patienten mit steigendem Durchschnittsalter der Empfänger verschoben, dabei hätten sich die Ergebnisse der älteren Empfänger stetig verbessert und könnten möglicherweise durch „Prehabilitations“-Programme für ältere Patienten vor Nierentransplantation weiter verbessert werden. Dennoch blieben Risiken, wie etwa eine Studie aus Baltimore zeigte, der zufolge ältere Organempfänger ein erhöhtes Demenzrisiko nach Transplantation aufwiesen.3


Immunsuppression: Epitop statt Antigen im Fokus

Prof. Budde unterstrich, dass in Chicago insbesondere Studien zu Tacrolimus und Belatacept präsentiert worden seien, während Cyclosporin wissenschaftlich praktisch nicht mehr vorkomme. Davis et al. hätten gezeigt, dass eine geringe Zeit im therapeutischen Bereich (d. h. stark schwankende Tacrolimus-Spiegel) häufiger mit donorspezifischen Antikörpern (DSA) einhergingen.4 In einer kanadischen Studie sei unter niedrigdosiertem Tacrolimus ein gering erhöhtes Risiko einer Abstoßung, aber weniger BK-Virus-Infektionen sowie eine bessere Nierenhistologie als unter Standardtherapie zu verzeichnen gewesen.5 Spannend erschien Prof. Budde eine neue Methode, die das HLA-Matching nicht auf Antigen-, sondern auf Epitop-Niveau definiert. Epitop-Matching, so die Ergebnisse von Studien, die Oliver Staeck, Berlin, vorgestellt habe, könne die Entwicklung von De-novo-DSA und den Bedarf an Immunsuppression reduzieren.6,7


Maschinenperfusion: Die Zeit ist reif

Die Maschinenperfusion der Niere habe sich laut Prof. Dr. Björn Nashan, Hamburg, in weiten Teilen Europas (z. B. Großbritannien, Niederlande, Belgien etc.) und den USA weitgehend durchgesetzt, wie erfolgreiche Studien von dort zeigten.8 „Mit der Maschinenperfusion kann es gelingen, die Qualität von Organen durch bessere Konservierung und Rekonditionierung zu optimieren und damit Langzeiterfolge zu erzielen“, so Prof. Nashan. Auch für die Leber werde die Maschinenperfusion zunehmend wichtiger. Prof. Nashan stellte insbesondere Ergebnisse zur normothermen Maschinenperfusion (NMP) der Leber vor. Eine Studie aus Oxford belege deren Vorteile u. a. in puncto früher Transplantatfunktion.9 Mit der Einführung der Maschinenperfusion seien allerdings auch Veränderungen der Infrastruktur verbunden.


Transplantation bei alkoholbedingten Lebererkrankungen

Prof. Nashan betonte, dass in den USA im Gegensatz zu Deutschland bei Lebertransplantation nicht zwischen den zugrunde liegenden Ursachen Alkoholhepatitis, akut dekompensierter und chronischer Zirrhose differenziert werde. Was die Alkoholrezidiv-Häufigkeit betreffe, lägen die Ergebnisse in teilweise hochselektiven Kollektiven mit 15–30% im Durchschnitt. Dies hätten US-amerikanische Beiträge verdeutlicht.10 Prof. Nashan hob hervor, dass man auch in den USA inzwischen die Notwendigkeit der psychologischen Betreuung sehen würde, wie sie in Deutschland schon lange Standard sei.


Leber-Nieren-Transplantation: ja, aber wie?

Im Vordergrund beim Thema Doppeltransplantation Leber und Niere stand für Prof. Dr. Johann Pratschke, Berlin, die Frage, ob die Transplantation gleichzeitig oder die Nierentransplantation zeitversetzt stattfinden sollte. Burcin Ekser, Indianapolis/USA, habe hierzu Daten präsentiert, die Vorteile einer verzögerten Nierentransplantation im Hinblick auf Nieren- und Transplantatfunktion sowie Patienten- und Transplantatüberleben trotz verlängerter Kaltischämiezeit nahelegen.11 Dies gelte nach Keri Lunsford, Houston/USA, besonders für hochakut doppeltransplantierte Patienten.12 Dem habe Jeffrey Halldorson, Seattle/USA, widersprochen, der Vorteile für die simultane Transplantation in puncto Transplantatüberleben sieht.13


Hepatozelluläres Karzinom (HCC)

Prof. Pratschke berichtete über ein Symposium zur Entwicklung der Lebertransplantation bei HCC in den letzten 20 Jahren seit Einführung der Mailand-Kriterien. Für Vincenzo Mazzafero, Mailand/Italien, stehe fest, dass das HCC in den kommenden Jahren die wichtigste Indikation für eine Lebertransplantation darstellen werde. Wichtig seien jedoch zuverlässige Prognoseinstrumente, um je nach Dringlichkeit und Nutzen Entscheidungen zur Transplantationsindikation treffen zu können. In diesem Zusammenhang wies Prof. Pratschke auf einen neuen klinischen Score zur Prädiktion des Rezidivrisikos nach Transplantation bei HCC hin.14


Lebendnierenspende: erfolgreich, aber nicht ohne Risiko

Prof. Dr. Michael Fischereder, München, berichtete zunächst über ATC-Beiträge zur Lebendnierenspende. Eine Auswertung der UNOS-Datenbank habe eine deutliche Verbesserung des Transplantatüberlebens nach Lebendspende trotz eines Anstiegs des Empfängeralters, eines höheren Spenderalters und einer selteneren Lebendspende durch biologisch Verwandte gezeigt.15 Allerdings sei mittlerweile auch klar, dass die Nierenspende mit einem zwar geringen, aber dennoch vorhandenen Risiko einer terminalen Niereninsuffizienz verbunden sei. Dies belege u. a. eine Studie, in der 39 von 4.021 Lebendspendern median 30 Jahre nach Nierenspende eine terminale Niereninsuffizienz entwickelt hätten, bedingt vor allem durch glomeruläre und Autoimmunerkrankungen, Hypertonie und Diabetes.16


Quantensprung: Transplantation HCV-positiver Organe

Die Möglichkeit der sicheren und effektiven Transplantation HCV-infizierter Organe für Nichtinfizierte kommt für Prof. Fischereder einem Quantensprung gleich. Die DAA-Therapie gehe mit HCV-Heilungsraten von 95 % einher und ermögliche die Erweiterung des Spenderpools durch HCV-positive Spender. Prof. Fischereder stellte zwei Meilensteinstudien vom ATC vor: In der THINKER-Studie konnte nach vier Wochen HCV-Therapie bei keinem der zehn unmittelbar nach Transplantation HCV-positiven Patienten mehr HCV-RNA nachgewiesen werden.17 In der EXPANDER-1-Studie sei HCV-RNA bei vier von acht Patienten zu keinem Zeitpunkt, bei den anderen vier Patienten nach dem ersten postoperativen Tag nicht mehr nachweisbar gewesen.18


HLA-Antikörper: from Bench to Bedside

Wie Prof. Dr. Duska Dragun, Berlin, betonte, sei die Schlagzahl bei der Erforschung von HLA-Antikörpern und der antikörpervermittelten Abstoßung (ABMR) gegenwärtig hoch. Inzwischen werde das Endothel nicht nur als „Opfer“, sondern auch als „Täter“ angesehen: Das durch DSA aktivierte Komplementsystem schädige das Endothel, an dem wiederum Immunzellen so verändert würden, dass sie Entzündungsmediatoren freisetzten und zur Organschädigung beitrügen. Dies habe beispielhaft eine Studie zur Rolle von Endothelzellen bei der Monozytendifferenzierung gezeigt.19 Dass dabei unterschiedliche Endothelkompartimente berücksichtigt werden müssten, sei das Ergebnis einer französischen Studie, der zufolge die Ablagerung von C5b-9-Komplementkomplexen speziell in glomerulären Kapillaren mit einem schlechten Transplantatüberleben einherging.20 Spannend seien neue Monitoring-Methoden, um Verletzung und Abstoßung eines Transplantats zu erfassen. Dazu zähle die Bestimmung donorspezifischer zellfreier DNA21 oder sogenannter natürlicher Antikörper (Nabs).22


Therapie der ABMR

Prof. Dr. Carmen Lefaucheur, Paris/Frankreich, hatte in ihrem Vortrag die Therapie der ABMR im Blick. Sie bekräftigte: „Ich kam sehr optimistisch aus Chicago zurück. Der Kongress war der interessanteste ATC seit mindestens fünf Jahren.“ Vor allem ABMR sei der „Star“ des Kongresses gewesen. Insbesondere Post-hoc-Analysen randomisierter Studien hätten zur Risikostratifizierung beigetragen und personalisierte Therapieansätze vorangetrieben. Das Konzept der „iBox“, das von Alexandre Loupy aus ihrer Arbeitsgruppe in Chicago präsentiert worden sei,23 integriere Risikofaktoren der Abstoßung in einem mathematischen Modell und eigne sich dazu, die Wahrscheinlichkeit einer ABMR mit hoher Genauigkeit zu berechnen.


ATx-SUMMIT: ein überzeugendes Konzept

Referenten und Teilnehmer zeigten sich von dieser Post-ATC-Veranstaltung überzeugt. In Berlin wurde ein breites Themenspektrum präsentiert und auf höchstem fachlichem Niveau diskutiert. Davon konnten nicht zuletzt die Nachwuchs-Transplantationsmediziner profitieren, die sich so aus erster Hand über die wichtigsten Ergebnisse, aber auch über die Atmosphäre auf dem ATC informieren konnten. Die Präsentationen des ATx-SUMMIT werden auch auf den Seiten des Internetportals www.transplant-campus.de als Webcasts abrufbar sein.


Die Chiesi Gruppe
Chiesi Farmaceutici S.p.A. ist ein forschendes, internationales, privat geführtes Pharma-Unternehmen mit Hauptsitz in Parma, Italien. Chiesi widmet sich der Forschung, der Entwicklung und dem Vertrieb innovativer verschreibungspflichtiger, therapeutischer Produkte in den Bereichen Atemwegserkrankungen, Neonatologie, Transplantationsmedizin sowie Seltene Erkrankungen. Das 1935 gegründete Unternehmen beschäftigt heute über 4.800 Mitarbeiter in weltweit 26 Tochtergesellschaften und vertreibt seine Produkte in über 70 Ländern. Im Jahr 2016 konnte ein Umsatz von 1,571 Mrd. Euro erzielt werden.

Die Chiesi GmbH in Deutschland
Die Chiesi GmbH mit ihrem Sitz in Hamburg beschäftigt in Deutschland insgesamt 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innen- und Außendienst. Als eine der größten Vertriebsgesellschaften von Chiesi erwirtschaftete sie im Jahr 2016 einen Umsatz von insgesamt 153 Mio. Euro. Chiesi unterstützt alle an der Versorgung der Patienten Beteiligten darin, diesen ein besseres Leben zu ermöglichen und engagiert sich in der Gestaltung und Fortentwicklung des Gesundheitssystems. 2017 wurde Chiesi erneut vom TOP Employers Institute als Top Arbeitgeber ausgezeichnet.

Pressekontakt
Bastian Makenthun
Leiter Unternehmenskommunikation Head of Corporate Communication CHIESI GmbH
Gasstraße 6
D - 22761 Hamburg Tel. +49 (0)40 897 24-0
Fax +49 (0)40 897 24-111
E-Mail: b.makenthun@chiesi.com


Referenzen

  1. Dromparis P et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #214
  2. Halleck F et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #262
  3. McAdams DeMarco M et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstracrt #241
  4. Davis S et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #74
  5. Rush D et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #71
  6. Staeck O et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #432
  7. Staeck O et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #433
  8. Hosgood S et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #330
  9. Nasralla D et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #560
  10. Lee B et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #567
  11. Ekser B et al. Ann Surg 2017; 265: 1000–1008
  12. Lunsford K et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #426
  13. Halldorson J, Rayhill S. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #D184
  14. Agopian V on Behalf of the US Multicenter HCC Transplant Consortium. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #21
  15. Whittaker V et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #235
  16. Matas A et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #561
  17. Goldberg D et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #1
  18. Durand C et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #2
  19. Wei X et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #C16
  20. Goutaudier V et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #401
  21. 21 Bloom R et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #397
  22. See S et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #305
  23. Loupy A et al. American Transplant Congress ATC, April 29th–May 3rd 2017, Chicago/USA; Abstract #389

 



 




















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